Das Problem kennt sicher jeder von uns: Man will sich zwar fit halten, aber für den Sport, gerade im Berufsalltag, hapert es an der Trainingsmotivation. Wie kann man Sport in den Alltag einbauen? Wie besiegt man seinen Schweinehund?

Wir haben Thomas aus unserem Keller Sports x Nike Marathon Team gefragt, wie er es angeht. Gerade bei der Vorbereitung auf einen Marathon ist Training unabdingbar. Zusammen mit ihm wollen wir den Fragen auf den Grund gehen:

Wie kann ich Sport in meinen Alltag integrieren? Wie motiviere ich mich zum Training neben dem Beruf? Hier sind seine Antworten und Tipps: Thomas Loke Keller Sports Marathon Team

Warum ist Sport im Alltag für dich wichtig?


Mittlerweile ist der Sport für mich nicht nur noch ein Hobby oder der Ausgleich zu meinem Büroalltag. Etwas Zeit für die Fitness zu finden, gehört bereits zu meinem Alltag. Ich merke, dass er meine Gesundheit fördert und mir dadurch vor allem hinsichtlich meines PC-Arbeitsplatzes präventiv einige Wehwehchen erspart bleiben.

Wie oft läufst du? Trainierst du eher morgens oder abends und warum?


In der Regel laufe ich drei Mal pro Woche. Unter der Woche meistens direkt nach der Arbeit am späten Nachmittag, um möglichst viel vom Feierabend zu haben. An den extrem heißen Tagen in diesem Sommer kam es aber auch durchaus mal vor, dass der Wecker pünktlich zum Sonnenaufgang geklingelt hat.

Da waren die Temperaturen für mich dann noch halbwegs erträglich. Am Wochenende nutze ich es aus, dass ich generell ein Frühaufsteher bin und gehe oft schon auf die Strecke. Manche Berliner Nachteulen kommen zu der Zeit im Morgengrauen erst vom Feiern nach Hause. Sport Motivation im Alltag

Wie motivierst du dich vor/nach der Arbeit noch zu trainieren?


Da mich der Sport schon mein ganzes Leben lang begleitet, würde ich mich grundsätzlich als sehr ehrgeizig beschreiben. Mein Fokus liegt seit knapp drei Jahren auf dem Laufen. Seitdem stecke ich mir stets neue Ziele, die meiner Meinung nach nicht ohne die entsprechende Motivation zu erreichen sind.

Gerade zu Beginn hat es mir sehr geholfen, in der Gruppe zu laufen. Da ich ursprünglich aus dem Mannschaftssport komme, konnte ich mich schnell dafür begeistern, regelmäßige Termine mit Gleichgesinnten wahrzunehmen. Die Tipps von etwas erfahreneren Läufern haben mit dabei am besten geholfen den Sport in den Alltag einzubauen.

Besonders motivierend sind auch die Challenges, die man mit der App KELLER sMiles absolvieren kann. Eine davon hat mich schließlich in das Keller Sports x Nike Marathon Team gebracht.

Wie sieht deine Trainings-Routine aus?


In der Regel baue ich zu Beginn der Woche einen regenerativen Lauf ein. Gegen Ende der Woche absolviere ich ein Intervall-Training auf der Bahn und am Wochenende einen längeren Lauf.

Letzterer orientiert sich vom Umfang her dann meistens an den nächsten anstehenden Wettkampf. In Vorbereitung auf den Marathon in der Hauptstadt ging es am vergangenen Wochenende bspw. 35 km von Berlin-Wannsee nach Potsdam und zurück.

Die restliche Woche fülle ich mit alternativen Einheiten für Stabilität und Mobilisierung. Die dürfen natürlich auch nicht fehlen. Meine Trainings-Routine orientiert sich also im Rhythmus und der Gestaltung des Lauftrainings. Sport im Alltag Thomas Loke

Gab es schon Tage wo du dich nicht motivieren konntest zu trainieren? Was sind deine Tipps für solche Tage?


Selbstverständlich gab bzw. gibt es solche Tage. In den meisten Fällen beiße ich jedoch auf die Zähne und versuche, meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Erfahrungsgemäß sind diese Einheiten meist die besten und das Gefühl danach ist einfach unbeschreiblich gut.

In den anderen Fällen versuche ich, ein Training dann nicht gänzlich ausfallen zu lassen. Lässt es die Tagesform mal nicht zu, verschiebe ich eine Einheit auch gerne mal auf den nachfolgenden Tag. Es bedarf einfach der nötigen Selbstdisziplin und Flexibilität, regelmäßig für das Erreichen seiner Ziele zu trainieren.

Achtest du auf deine Ernährung? Geht das überhaupt im Alltag?


Zum Glück finden wir in unserer Betriebsgastronomie wirklich umfassende Angebote vor. Ob Frühstück, Mittag oder kleiner Snack für zwischendurch - es ist für alles gesorgt. Alleine beim Mittagessen bietet sich in der Kantine täglich eine vielfältige Auswahl von fünf Gerichten, so dass ich eigentlich immer fündig werde.

Der große Vorteil dadurch ist, dass ich nicht darauf angewiesen bin, die im Umkreis meist eher ungesunden Fast Food Alternativen wahrnehmen zu müssen. Ein kleines Ritual am Rande: Morgens beginnt mein Tag im Büro immer mit einer großen Schüssel Porridge und frischem Obst.

Training und Motivation im Alltag

Unterstützt dich der Arbeitgeber beim Sport?


Tatsächlich hat mein Arbeitgeber eine eigene Betriebssportgemeinschaft, die eine Vielzahl von Aktivitäten anbietet. Von A wie Angeln bis Z wie Zumba ist für jeden etwas dabei. Vor einiger Zeit hat sich auch eine kleine selbstorganisierte Laufgruppe gegründet, der ich mich ab und zu anschließe.

Darüber hinaus gibt es in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu den Themen Gesundheit und Sport. Erst im Juni lautete das Motto "Gemeinsam motiviert und fit".

Fazit


Ihr seht, es ist auf jeden Fall jedem möglich neben dem Berufsalltag Zeit zu finden, um etwas für die Fitness zu tun. Alles was es braucht sind Disziplin und Motivation. Manchmal gibt es sogar Angebote von Arbeitgebern, die euch helfen den Sport in den Alltag zu integrieren.

Nutzt die Tipps und die Zeit neben eurem Alltag und eure Fitness wird es euch danken. Wie macht ihr es? Habt ihr noch weitere Tipps, wie man trotz arbeiten Sport treiben kann? Was ist eure Sport-Motivation? So motiviert uns Nike: