Im letzten Jahr überraschte uns Nike mit der Turbo Variante des Klassikers Nike Pegasus (s.u.). Im Rahmen des Nike Running Fast Pack 2019 folgt nun die bereits die zweite Generation. Der Nike ZoomX Pegasus Turbo 2 Laufschuh ist besonders durch seine Eigenschaften für Langstreckenläufe und schnellere Trainingsläufe interessant. Keller Sports Pro Jan hat für uns und euch den neuen Nike ZoomX Pegasus Turbo 2 getestet.

Über den Nike Pegasus Turbo 2

Das wichtigste Feature bleibt auch bei der zweiten Generation die Zwischensohle. Denn Nike setzt auf das sehr reaktive ZoomX Foam-Dämpfungsmaterial, welches ja bekanntlich auch im Nike Vaporfly Next% zum Einsatz kommt. Zusätzlich sitzt eine zweite Schicht aus React auf dem ZoomX, für mehr Führung beim Laufen. Die Außensohle ist recht minimal aufgebaut. So sitzt nur im Vorderfuß und in der Ferse eine Gummimischung für einen soliden Grip auf der Straße.

Den Upper hat Nike einmal komplett neu gestaltet. Dabei verzichtete das Design-Team auf den markanten Race-Streifen und auch die Ferse ist nicht mehr so stark nach oben gearbeitet. Im Fokus steht die Leichtigkeit und die Atmungsaktivität. So ist das Mesh minimalistischer verarbeitet und um einiges dünner als noch bei der ersten Auflage. Dies findet sich auch in einer dünneren Zunge sowie einen dezenten Einsatz in der Ferse wieder. Von allem etwas weniger, aber ohne dabei Abstriche im Tragegefühl sowie Halt in Kauf zu nehmen.

Wie läuft sich der Nike ZoomX Pegasus Turbo 2

Wie bereits bei seinem Vorgänger fühlen sich ersten die ersten Meter dank der ZoomX Foam und React Dämpfung sehr weich an. Da denkt man nicht direkt ans Tempo machen. Aber nach ein paar Kilometern gibt einem der ZoomX das Gefühl, die Pace zu steigern und es einfach rollen lassen zu können. Dies klappt auch wunderbar bei den wichtigen Long Runs im Marathon Training. Dem Nike Pegasus Turbo 2 geht einfach nicht die Puste aus. Super ist auch, dass sich jede Pace mit dem Turbo 2 laufen lässt.

Etwas ruhiger zum Kilometer sammeln, aber bei der Endbeschleunigung kann der neue auch Nike Pegasus Turbo punkten. Der komplett überarbeitete Upper steht ihm sehr gut, besonders bei heißeren Temperaturen freuen sich die Füße über mehr Zirkulation im Laufschuh. So unterstützt das Obermaterial auch jede Bewegung und schränkt einen bei keiner Bewegung ein. Die Passform richtet sich an eine breite Palette von Läufern, denn das Schnürsystem lässt sich komfortabel an jeden Fuß anpassen.

Nike ZoomX Pegasus Turbo 2 Laufschuhe

Der Nike ZoomX Pegasus Turbo 2 Laufschuh im Überblick

Gewicht
9
Dämpfung
9
Reaktivität
8
Grip
8
Stabilität
9
Geschlecht Damen & Herren
Gewicht 238g (EU 44)
Sprengung 10mm
Sohlenmaterial Gummi Elemente
Mittelsohle ZoomX Foam & React
Passform normal
Schuhtyp neutrale Laufschuhe
Preis 179,90 € *

* Der tatsächliche Preis kann von dem hier angegeben abweichen. Er hängt von aktuellen Angeboten und dem Modell ab.

Fazit

Der neue Nike Pegasus Turbo 2 hält was er verspricht. Durch seinen Aufbau hat der Läufer viel Spaß bei Long Runs und kann auch mal die Pace im Training steigern. Viel Komfort und ein klasse Atmungsaktivität macht ihn nebenbei auch für Wettkämpfe interessant.

Credits: Jan Lau / Running Culture
Fotos: Carsten Beier


Der Nike ZoomX Pegasus Turbo im Test 2018

Mit dem Nike Zoom Pegasus Turbo hat Nike ein komplett neues Modell auf den Markt gebracht. Es soll dich optimal bei höheren Geschwindigkeiten unterstützen. Die Silhouette erinnert sehr an den klassischen Nike Pegasus, der Turbo hat jedoch deutlich mehr Kraft unter der Haube.

Nike ZoomX Pegasus Turbo Test 2018

Jan aus unserem Keller Sports Marathon Team durfte den Nike Zoom Pegasus Turbo seit dem Release an seine Füße schnüren und ausgiebig testen. Hier ist sein Bericht zu dem Nike Pegasus Turbo Test für euch:

Nike Pegasus Turbo Test Jan Lau

Komfort und Passform

Das Flymesh-Obermaterial umschließt den Fuß sehr angenehm und gibt in Kombination mit den Flywire Bändchen im Mittelfuß eine sehr sichere Passform. Für einen Laufschuh für schnellere Einheiten besitzt er dennoch eine gut gepolsterte Ferse sowie Zunge.

Durch diesen Aufbau sollte es nur in Ausnahmen zu Reibungen kommen, da sich das Obermaterial super anpasst. Die Passform würde ich als Medium einstufen. Mit Hilfe der gut funktionierenden Schnürung lässt sich der Nike Pegasus Turbo an die meisten Fußbreiten angenehm anpassen.

Dämpfung und Grip

Bei der Dämpfung kombiniert Nike den ZoomX-Schaumstoff vom Nike Vaporfly 4% und die neue React Dämpfung. Die obere Schicht der Dämpfung besteht aus React und die untere aus ZoomX, was die Dämpfung für einen Tempo-Laufschuh sehr weich macht. Die Energierückgabe liegt laut Nike bei 85%, was aktueller Rekord bei einem Nike Laufschuh ist.

Das Design der Außensohle erinnert stark an die klassische Waffelsohle und sorgt für ordentlich Grip auf den gängigsten Untergründen. Zusätzlich ist die Sohle sehr minimalistisch gestaltet und besitzt in der Mitte eine großzügige Aussparung. Diese ist eine der Stellen, wo Nike am Gewicht spart, was den Laufschuh insgesamt sehr leicht macht.

Nike Pegasus Turbo Test Sohle

Auf der Straße

Der Nike Zoom Pegasus Turbo kann seine Herkunft nicht leugnen: beim ersten Anziehen verspürt man das bekannte und angenehme Tragefühl eines klassischen Nike Zoom Pegasus.

Jedoch dachte ich mir bei meinem Test: "Man ist der weich!". Daher liefen die ersten Meter ungewohnt schwammig, jedoch legte sich dieser Eindruck mit jedem weiteren Kilometer.

Es folgten kurze entspannte Test-Läufe, Intervalle und Long Runs. Der Nike Zoom Pegasus Turbo konnte bei allen Einheiten punkten und vermittelte ein klasse Laufgefühl. Besonders die längeren Einheiten im höheren Tempo lassen sich mit dem Nike Zoom Pegasus Turbo sehr komfortabel meistern.

Nike Pegasus Turbo Test Run

Fazit

Du suchst einen Laufschuh für schnellere Einheiten sowie für Long Runs oder einen Marathon? Dann solltest du dir den Nike Zoom Pegasus Turbo auf jeden Fall mal genauer anschauen!

Kaufen kannst du den Nike Zoom Pegasus Turbo bei Keller Sports. Anfang April kommt der Schuh in neuen Colorways heraus. Seid gespannt.

Nike Pegasus Turbo Test Jan

Credits: Jan Lau / Running Culture