Der Winter kommt bisher leider ein bisschen schleppend in die Gänge. Trotzdem gibt es noch genug Schnee um ein neues Ski-Outfit für euch zu testen. Diesmal haben wir die Houdini D Hardshelljacke sowie die Houdini Purpose Hardshellhose unter die Lupe genommen.

Bei einer Skitour im Karwendel konnten wir das Outfit sowohl auf dessen Tauglichkeit beim Aufstieg als auch später dann beim Abfahren testen. Falls dir die Brand Houdini noch nichts sagt, solltest du auf jeden Fall weiterlesen. Die Bekleidung der Marke punktet nicht nur bei Qualität und Style sondern überzeugt auch im Thema Nachhaltigkeit.

Houdini D Damen Hardshelljacke (blau) 349,90 €
HOUDINI D Damen Hardshelljacke (blau)
349,90 € *
Houdini D Herren Hardshelljacke (grau) 349,90 €
HOUDINI D Herren Hardshelljacke (grau)
349,90 € *
Houdini Purpose Damen Hardshellhose (blau) 314,90 €
HOUDINI Purpose Damen Hardshellhose (blau)
314,90 € *

Houdini D Damen Hardshelljacke

Bereits beim Anfassen der Jacke merkt man, dass sich das Außenmaterial aus recyceltem Polyester super weich und angenehm anfühlt. Die Skijacke hat drei Außentaschen und verschiedene Innentaschen für beispielsweise die Skibrille oder Liftkarte. Damit eignet sich die Jacke allein schon wegen den Taschen perfekt zum Skifahren. Auch der abnehmbare Schneefang, die verstellbaren Armbündchen und der anpassbare Bund der Jacke sind für mich praktische Features. Alles in allem kann ich mir die Houdini D Hardshelljacke gut als neue Freeride Jacke vorstellen.

Optisch hat mich die Skijacke durch ihr schlichtes blaues Design ohne große Marken-Logos überzeugt. Darin unterscheidet sich die Houdini Freeride Bekleidung ein wenig von den sonst oft sehr bunten und auffälligen Modellen. Von der Passform fällt die Jacke etwas größer aus - mir passt hier Größe S gut. Bei anderen Skijacken nehme ich oft die Größe M, damit noch genug Midlayer oder auch eine Daunenjacke darunter passen. Wegen des relativ weiten und langen Schnitts der Houdini D Hardshelljacke haben aber auch in S noch wärmende Jacken darunter Platz.

Houdini D Hardshelljacke und Purpoose Freeride Pants im Ski Test 2020

Beim Losgehen nieselte bzw. schneite es nocht leicht. Deswegen habe ich die 3-Lagen Hardshelljacke über meine dünne Aufstiegsjacke gezogen. Dabei wurde mir ziemlich schnell warm. Zuerst konnte ich mit den Ventilations-Reißverschlüssen unter den Achseln noch Abhilfe schaffen. Sie sind sehr flexibel und beidseitig zu öffnen, was mir super gefallen hat. Relativ schnell habe ich die Jacke aber dann im Rucksack verstaut, wobei mir das kleine Packmaß aufgefallen ist. Am Gipfel angekommen war es ziemlich windig. Da fand ich es sehr angenehm über die wärmende Daunenjacke die winddichte Houdini Hardshelljacke ziehen zu können. Die Jacke hat mich durchgehend gewärmt und den Wind zuverlässig abgehalten.

Auch bei der Abfahrt hat mich die Houdini D Skijacke überzeugt. Das lockere Design bietet absolute Bewegungsfreiheit. Falls es mit dicker Daunenjacke darunter doch mal zu warm wird, hat man mit den Armreisverschlüssen optimale Belüftungsmöglichkeiten. Da die bluesign® zertifizierte Hardshelljacke vom Stoff schon etwas dicker ist, reicht mir bei einstelligen Minus Temperaturen auch eine dünne Daunenjacke darunter. Die Jacke hat auch eine Kapuze, die laut Beschreibung "helmtauglich" ist. Dafür ist sie mir jedoch ein bisschen zu klein. Der Kragen ist, wenn man die Kapuze über den Helm zieht, sehr eng ist. So kann man den Reißverschluss der Houdini Jacke fast nicht mehr bis ganz oben schließen.

Houdini Purpose Damen Hardshellhose

Auch die Houdini Purpose Harshellhose konnte ich auf der Skitour auf die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten testen. Vom Design ist die Skihose, ähnlich wie die Jacke, sehr schlicht gehalten. Die Freeridehose hat aber als Design-Element vorne zwei große Taschen mit Reißverschluss. Sie sind zum einen sehr praktisch, um z. B. LVS-Gerät oder ähnliches zu verstauen, und zum anderen auch optisch sehr schön. Der Schnitt ist relativ weit und lässig, was mir zum Freeriden sehr gut gefällt. Einzig der Bund der Hose ist mir etwas zu kurz. Die Purpose Hardshellhose sitzt eher niedrig, was beim Freeriden im Powder ein Problem darstellen kann, da dadurch der Schnee sehr schnell oben in die Hose reinfallen kann. Dank dem Schneefang an der Houdini Jacke stellte dies jedoch kein Problem dar.

Houdini Purpose Skihose im Freeride Test 2020

Das meiner Meinung nach Beste an der Hose ist der seitliche Reißverschluss der von oben und unten zu öffnen ist. Damit hat man eine optimale Belüftungsmöglichkeiten. Abgesehen davon finde ich ihn auch optisch sehr passend. Wie praktisch dieser seitliche Reißverschluss  ist, konnte ich gleich beim ersten Aufstieg testen. Man kann die Houdini Freeridehose einfach öffnen, wenn man ins Schwitzen kommt. Außerdem ist sie dank der Öffnung und der größeren Bewegungsfreiheit auch sehr angenehm zu tragen. Am Gipfel angelangt wurden die Reißverschlüsse natürlich wieder zugezogen, damit kein kalter Wind eindringen konnte.

Da wir beim Runterfahren einige Gegenanstiege hatten, war es sehr angenehm eine solch flexibel anpassbare Hose zu tragen. Mit ihr kann man sehr einfach auf äußere Umstände und die eigene Körpertemperatur reagieren. Auch bei der Abfahrt war die Houdini Hose sehr angenehm zu tragen und hat genug Bewegungsfreiheit geboten. Beim Skifahren, wo man vielleicht auch mal länger im Sessellift sitzt und sich wenig bewegt, würde ich eine etwas dickere Skiunterwäsche darunter ziehen. Dann eignet sich die Hose auch dafür sehr gut.

Das Houdini Freeride Outfit im Überblick

  Houdini Freeride Outfit
Winddichte 9    
Wärmewirkung 8    
Packvolumen 6    
Bewegungsfreiheit 10  
Wasserdichte 8    
Atmungsaktivität 7    
Passform 8    
Tragekomfort 10  
Geschlecht Damen & Herren
Kategorie Freeride Bekleidung
Besonderheit 3-lagiges Hardshell-Material, nachhaltig produziert
Passform eher weit
Einsatzgebiet Freeride & Skitourgehen
Preis 314,90 - 349,90 € *

Fazit

Alles in allem hat mich das Houdini Freeride Outfit optisch sowie funktionell überzeugt. Trotz leichtem Schneefall und Wind bin ich dank dem Apex 3-Lagen Hardshell die ganze Tour trocken geblieben. Besonders gefällt mir, dass man die Houdini Ski-Bekleidung universell einsetzen kann. Sowohl zum Skitourengehen als auch zum Freeriden bzw. Skifahren werde ich das Hardshell Outfit noch öfters tragen.

Ein weiterer Pluspunkt von der Houdini Freeride-Bekleidung ist, dass die Brand komplett nachhaltig produziert und dadurch einen wichtigen Teil zum Umweltschutz beiträgt. So sorgt Houdini dafür, dass wir auch noch länger in den Bergen unterwegs sein können. Ich kann die Bekleidung jedem empfehlen, der ein etwas schlichteres, funktionelles und nachhaltiges Outfit für diverse Wintersport-Aktivitäten sucht.

Houdini Skitour Outfit im Test 2020

* Der tatsächlich Preis kann von dem hier angegeben abweichen. Er hängt von aktuellen Angeboten und dem Modell ab.